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Page:Coubertin Ode au sport 1912.djvu/7

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VII.

O Sport, Du bist die Fruchtbarkeit !
Auf zielbewussten Wegen veredelst Du des Menschen Rasse,
Weisst kranke Keime zu ersticken und Flecken auszuwischen,
Die ihre Reinheit zu vergiften drohen.
Und kraftgeschwellt hegt der Athlet Verlangen,
Sich Sohne zu erzeugen, die fahig sind wie er,
Ruhmvollen Lorbeer zu ernngen.


VIII.

O Sport, Du bist der Fortschritt !
Wer Deinem Dienste würdig sich will zeigen,
Muss fortgesetzt an Leib und Seele sich verbessern,
Muss jedes Uebermass vermeiden ;
Und seine Leistungen zu steigern stets bestrebt sein,
Und doch das hochste Gut, Gesundheit sich bewahren.
Des alten Spruches eingedenk :
« Gesunde Seele will in gesundem Korper wohnen ».


IX.

O Sport, Du bist der Friedel
Du schlingst ein Band um Völker,
Die sich ais Brüder fühlen in gemeinsamer Pflege
Der Kraft, der Ordnung und der Selbstbeherrschung.
Durch Dich lernt Jugend selbst sich achten,
Und auch Charakter Eigenschaften anderer Volker
Schatzen und bewerten.
Sich gegenseitig messen, übertreffen, das ist das Ziel
Ein Wettstreit in dem Frieden.